... Infothek ...
Wissenswertes zur Behandlung
und Organisation

Hier finden Sie Beschreibungen und Erklärungen zu Therapiemethoden, zu Fachbegriffen und Krankheitsbildern, aber auch zu organisatorschen Themen die unsere Arbeit betreffen. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!
A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z |

A ...

Achim Rix-Den Stift im Griff Dies ist ein Konzept, welches auf die systematische Vermittlung der Graphomotorik setzt. Anhand der Diagnostik mit dem Kieler graphomotorischen Bogen (KgB), der aus 16 Aufgaben besteht, kann die graphomotorische Kompetenz individuell bestimmt werden.
In dem Konzept ist nachgewiesen, das Zahlen und Buchstaben aus bestimmten Strichkombinationen bestehen. Diese werden je nach Stand des Klienten mit den dazugehörigen Arbeitsbögen geübt.

ADHS/ADS (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom mit und ohne Hyperaktivität) Menschen mit AD(H)S können Umweltreize nicht angemessen wahrnehmen, verarbeiten oder filtern, was zu körperlichen, kognitiven und emotionalen Störungen führen und auch die soziale Ebene sowie die Handlungskompetenz betreffen kann.
Bei betroffenen Kindern oder Erwachsenen orientiert sich die ergotherapeutische Behandlung an den Ressourcen der Person und stellt Ihre Handlungskompetenz in den Vordergrund. Die wertschätzende Grundhaltung ist sehr wichtig für die therapeutische Beziehung. Die Behandlung ist am Alltag orientiert und setzt sich konkrete Ziele, die durch konkrete Maßnahmen verfolgt werden. Die Bezugspersonen werden in die Therapie, wenn möglich, mit einbezogen.
Die Ziele der Behandlung sind: Verbesserung der Alltagsbewältigung, Ausdauer, Geschicklichkeit, Handlungsplanung und -durchführung, des situationsgerechten Verhaltens und des Selbstmanagements.
Die Leitsymptome Aufmerksamkeitsstörung, Impulsstörung und motorische Überaktivität werden in den Auswirkungen auf den Alltag erfasst. Dazu gibt es verschiedene Testverfahren und Assesments (Bsp.: TEACH, DLKG/E, TPK, Fragebögen, verschiedene Entwicklungstests u.a.).
Grundlage der Behandlung ist eine ärztliche und/oder psychiatrische Diagnostik mit entsprechender Verordnung der Ergotherapie.
Begleiterscheinungen die ebenfalls in der Ergotherapie mitbehandelt werden, können Störungen der Feinmotorik und Alltagskompetenzen sein.
Wir verwenden in der Therapie u.a.:
> Alert-Programm
> Attentioner-Training
> Intra Act Plus-Konzept
> Lauth und Schlottke
> THOP

ADL/ATL Aktivitäten des täglichen Lebens Grundbegriffe aus der Gesundheits- und Krankenpflege, die in verschiedenen Assesments zur Klassifizierung der Schwierigkeiten herangezogen werden. Dazu gehören alle Aktivitäten, welche zur Selbstversorgung zählen:
- Ruhen und schlafen
- Bewegen
- Waschen und Kleiden
- Essen und Trinken
- Ausscheidung
- Regulierung der Körpertemperatur
- Atmen
- Für Sicherheit sorgen
- Sich beschäftigen
- Kommunizieren
- Sinn finden
- Sich als Mann oder Frau fühlen
Da diese Aktivitäten Grundlage der Selbständigkeit und Teilhabe sind, haben sie im ergotherapeutischen Setting eine wichtige Bedeutung.

Affolter-Konzept Das Affolter-Konzept kann im neurologisch-pädiatrischen Bereich der ergotherapeutischen Behandlung zum Einsatz kommen, wenn Wahrnehmungsstörungen vorliegen. Es ist eine "geführte Interaktionstherapie", um praktisch und alltagsbezogen zu lernen. Der Therapeut führt die Hände und den Körper des Patienten in Alltagssituationen, um Handlungskompetenz zu erhalten und seine Wahrnehmung zu fördern.

Alert-Programm Hierbei handelt es sich um ein ergotherapeutisches Behandlungsprogramm, welches vor allem für Grundschulkinder mit AD(H)S konzipiert ist. Dabei lernen die Kinder mit Hilfe eines „Motorenvokabulars“ den eigenen Erregungszustand zu erkennen und dadurch einen angemessenen Wachheitsgrad und eine adäquate Selbstregulation während der Durchführung ihrer (Schul-) Aufgaben aufrecht zu halten. Hierfür erlernen die Kinder entsprechende Strategien.

Alexie Unfähigkeit Geschriebenes zu lesen oder Gelesenes zu verstehen infolge einer Schädigung um Gehirn.

Alltagstraining Therapieform zum Erhalt oder Widererwerb der Selbstängidkeit im Alltag. Alltagshandlungen werden so geübt, dass es dem Patient ein Höchstmaß an Teilhabe und Selbstbestimmung im Leben ermöglicht. Grundlagen siehe:
> ADL/ATL Aktivitäten des täglichen Lebens

Angehörigengespräche Um die Ziele der betroffenen Person zu erreichen sind Angehörigengespräche häufig sehr wichtig. Dadurch können man das Umfeld an der Behandlung beteiligen und die Person besser unterstützen. Bei Volljährigen ist eine Erlaubnis bzw. die Vorlage dersgesestzlichen Betreuungsnachweises erforderlich.
> Beratung

Aphasie Verlust des Sprechvermögens und/oder des Sprachverstehens infolge einer Schädigung des Sprachzentrums im Gehirn.

Apraxie Angeborener oder erworbener Verlust der zielgerichteten Handlungsfähigkeit, ohne das motorische oder sensorische Defizite erkennbar sind und ohne Beeinträchtigung des Verständnisses oder der Erinnerung zur Bewegungsausführung. Die Störung kann sowohl in der Vorstellung des Bewegungsablaufes, als auch in der Bewegungsplanung liegen.
Die Ursache kann in einer Schädigung des zentralen Nervensystems liegen, z.B. bei Schlaganfall, Hirntumor oder einer neurodegenerativen Erkrankung.
Die Dyspraxie wäre der erschwerte Ablauf von Handlungen und Bewegungen, welche in motorische (Handlung vorstellbar, Ausführung betroffen) und ideatorische Dyspraxie (Handlung nicht gut vorstellbar) unterteilt wird.

Arbeitsspektrum der Praxis - Beratung
Menschen mit Einschränkungen nach einer Erkrankung, einem Unfall oder durch Behinderungen und Entwicklungsverzögerungen suchen Hilfe. Deshalb ist die Beratung von Patienten und Angehörigen ein wichtiger Baustein der therapeutischen Intervention. Informationen über die Möglichkeiten der Ergotherapie, ergänzende Maßnahmen und wichtige Kontaktadressen gehören dazu.
- Therapie
Grundlage hierfür sind Verordnung und Diagnose des Arztes/der Ärztin. Zusätzlich ist das Gespräch mit den Patienten und Angehörigen der Einstieg für die ergotherapeutische Befunderhebung. Es gilt, die Ressourcen und Schwierigkeiten des Patienten gleichermaßen festzustellen. Danach werden gemeinsam Ziele formuliert, die für Patient und Umfeld wichtig sind. Eine individuelle Therapie, die laufend an die Veränderungen angepasst wird folgt.
- Prävention
Sie dient der Vorbeugung einer Erkrankung oder hemmt deren Verschlechterung. Zum Teil beteiligen sich die Krankenkassen an den Angeboten der Therapeuten. Dazu kann Entspannungstraining, Sturzprophylaxe und anderes zählen.Erkundigen Sie sich nach meinen aktuellen Angeboten.
- Klientenzentriertes Arbeiten
In der ergotherapeutischen Arbeit werden messbares und zielorientiertes Vorgehen immer wichtiger. Dadurch möchten wir mehr Transparenz und Qualitätssicherung erreichen. Neben Modellen die die Gesprächsführung und gemeinsame Zielführung mit unseren Patienten unterstützen, nutzen wir auch aktuelle Studien, die die Ergebnisse verschiedener Behandlungskonzepte belegen.

Arbeitstherapie Handlungsfeld der Ergotherapie bei dem Arbeit unter wirklichkeitsnahen Bedingungen eingesetzt wird. Sie findet in Institutionen wie Werkstätten für behinderte oder psychisch erkrankten Menschen Anwendung. Aber auch direkt am Arbeitsplatz, wenn es um eine Wiedereingliederung geht können Ergotherapeuten unterstützen.
In unserer Praxis geht es häufig um die Vorbereitung zur Wiederaufnahme einer Arbeit oder Tätigkeit und um deren Erhalt. Dabei analysieren wir, die Schwierigkeiten im psychischen, geistigen und körperlichen Bereich gemeinsam und arbeiten möglichst alltagsnah an den Zielen des Betroffenen.
> Belastungserprobung

Assesment Assessments werden zur Befunderhebung sowie zur Überprüfung der Ziele im Therapieverlauf eingesetzt. Dies können u.a. Messinstrumente, Fragebögen oder Selbsteinschätzungsinstrumente sein. Sie liegen einem ergotherapeutischen Modell zugrunde und sind betätigungsorientiert.
Der Einsatz solcher Assessments gewährleistet Transparenz gegenüber allen Beteiligten v.a. auch gegenüber Ärzten und Kostenträgern und begründen warum Ergotherapie im Einzelfall als notwendig angesehen wird. In unserer Praxis kommen u.a. das COPM bzw. COPM a-kids und das COSA zum Einsatz.
Andere Assesments sind dazu da eine Diagnose zu sichern und damit auch die Verordnung der Therapie zu belegen.
Es geht um das konkrete Erkennen und Benennen von Krankheitssymptomen im medizinischen Kontext. Dazu zählen Tests, Fragebögen, Beobachtung, Exploration und Anamneseerhebung.
> Diagnostik

Attentioner-Training Das Attentioner Gruppentraining für 7-14 Jährige ist ein neuropsychologisches und verhaltenstherapeutisches Therapieelement mit dem Ziel, die Aufmerksamkeitsleistung wirksam zu verbessern.
Die Kinder und Jugendlichen lernen vor allem, sich auf die jeweils wichtige Information zu konzentrieren und ablenkende unwichtige Umgebungsreize zu ignorieren. Dies wird zum einen durch attraktive Therapiematerialien, zum anderen aber auch durch eine enge Verzahnung von kognitiven und verhaltensbezogenen Trainingsmodulen erreicht. Das Training wird im Gruppenkontext von 4 Kinder und 2 Therapeuten beübt. Inhalte daraus finden Ihre Anwendung auch in der Einzelbehandlung.

Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung im Kindesalter Eine auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung (AVWS) liegt vor, wenn zentrale Prozesse des Hörens gestört sind. Zentrale Prozesse des Hörens ermöglichen die Analyse von Zeit-, Frequenz- und Intensitätsbeziehungen akustischer oder auditiv-sprachlicher Signale, Prozesse der binauralen und der dichotischen Verarbeitung.
Es handelt sich dabei um ein Defizit der Informationsverarbeitung, das spezifisch für die auditive Sinnesmodalität ist. Das Ergebnis im Tonschwellenaudiogramm ist dabei unauffällig.
(Offizielle Definition der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie e.V.)

Das Zusammenspiel der auditiven Wahrnehmung mit anderen neuropsychologischen Leistungen ist eine wichtige Grundlage für kindliche Lernprozesse.
Die Diagnostik der auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung kann bei uns angeleitet werden und muss dann von einem Pädaudiologen abgeklärt werden.
Die Behandlungsansätze in der Ergotherapie sind:
• Förderung der auditiven Merkfähigkeit
• Beüben der auditiven Wahrnehmung und der auditiven Verarbeitung
• Transfer in den Alltag

Aufmerksamkeit wird definiert als das selektive Beachten relevanter Reize und Informationen. Sie dient als Wahrnehmungsprozess nur der Auswahl von Reizen. Hierzu gehören die Alertness (allgemeine Wachheit), die visuell-räumliche Oientierung, die fokussierte Aufmerksamkeit, Inhibitionskontrolle und geteilte Aufmerksamkeit.
Abgrenzung der Konzentration: Sie wirkt auf die Weiterverarbeitung von Reizen. Sie ist die Fähigkeit schnell und genau zu arbeiten auch unter erschwerten Bedingungen z.B. externe Ablenkung.
Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen können das Lernen und das Handeln im Alltag sehr stark beeinträchtigen. Sie kommen bei unterschiedlichen Diagnosen, zum Teil auch als Nebenbefund bei Kindern und Erwachsenen, vor.
In der Ergotherapie haben wir die Möglichkeit über verschiedene Tests und Screenings (d2-R, ZVT , Befragungen u.a.) ein gezieltes Training durchzuführen. Unter anderem werden dazu auch computergestützte Verfahren angewandt.

Ausdauer bezeichnet die Widerstandsfähigkeit des Organismus gegen Ermüdung und die schnelle Regenerationsfähigkeit nach Belastung.
Erkrankungen, Behinderungen und Verletzungen können verschiedene Ursachen haben, die die Ausdauer eines Menschen beeinträchtigen. Häufig gehört sie zu den grundlegenden Funktionen die innerhalb der Ergotherapie behandelt werden.

Autismus/Autismus Spektrum Störung In nahezu allen Bereichen der therapeutischen und pädagogischen Arbeit hat die Autismus-Spektrum-Störung mittlerweile Einzug gehalten und damit ist auch der Bedarf an Umgangs- und Fördermöglichkeiten gestiegen.
Für die Diagnose müssen Kriterien aus den Bereichen der „sozialen Kommunikation / Interaktion“ und der „begrenzten, repetitiven Verhaltensweisen, Interessen und Aktivitäten“ seitens der Kindheit erfüllt sein.

Unter der Autismus-Spektrum- Störung werden nach DSM-5 folgende Diagnosen zusammengefasst:
- frühkindlicher Autismus
- Asperger Syndrom
- atypischer Autismus
- nicht näher bezeichnete tiefgreifende Entwicklungsstörungen

Die Grenzen zwischen den verschiedenen Ausprägungen sind fließend von intellektueller Beeinträchtigung bis Hochbegabung.

In unserer therapeutischen Arbeit erstellen wir Strukturierungshilfen und Methoden zum Aufbau neuer Verhaltensweisen und Fähigkeiten / Fertigkeiten, wobei die Teilhabe am sozialen Leben und die selbständige Durchführung von Betätigungen im Fokus stehen. Dabei bedienen wir uns an Elementen aus dem TEACCH- Ansatz ( Treatment and Education of Autistic and related Communication handicapped Children), Marte Meo und der AVT (Autismusspezifische Verhaltens-Therapie).

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z |

B ...

Basale Stimulation Basale Stimulation ist ein Konzept aus der Pädagogik und Pflege, das auch im therapeutischen Kontext zur Anwendung kommt. Es fördert schwer beeinträchtigte Menschen in ihren Wahrnehmungs-, Kommunikations- und Bewegungsfähigkeiten.
Es greift auf elementare Sinnes- und Kommunikationssysteme zurück, die über sprachliche Verständigung hinausgehen. Durch Berührungen, Tast- und Spürerfahrungen der Hände und Füße, durch Gerüche, Geschmack, Geräusche oder Ansprechen soll der Patient sich und seine Umwelt wahrnehmen. Durch diesen ganzheitlichen Ansatz können Emotionen wie Vertrauen und Selbstwahrnehmung aufgebaut und Angst und Verspannungen abgebaut werden.
In der Praxis kommt es zum Teil auch zur Vorbereitung anderer Maßnahmen und zur Verbesserung der Aufmerksamkeit zum Einsatz.

Befunderhebung in der Ergotherapie Sie ist Teil des ergotherapeutischen Behandlungsprozesses und umfasst die Sammlung und Analyse von Daten. Sie beinhaltet Anamnese, Beobachtungen und den Einsatz von Befunderhebungsinstrumten.
> Diagnostik

Behandlung Die Maßnahmen der Ergotherapie dienen der Wiederherstellung, Entwicklung, Verbesserung, Erhaltung oder Kompensation der krankheitsbedingt gestörten motorischen, sensorischen, psychischen und kognitiven Funktionen und Fähigkeiten.
Sie bedienen sich komplexer, aktivierender und handlungsorientierter Methoden und Verfahren, unter Einsatz von adaptiertem Übungsmaterial, funktionellen, spielerischen, handwerklichen und gestalterischen Techniken sowie lebenspraktischen Übungen. Sie umfassen auch Beratungen zur Schul – Arbeitsplatz, Wohnraum- und Umfeldanpassung.
(Quelle: Heilmittelkatalog)
> Hirnleistungstraining/Neuropsychologisch orientierte Behandlungen
> Motorisch-funktionelle Behandlung
> Psychisch-funktionelle Behandlung
> Sensomotorisch-perzeptive Behandlung
> Thermische Anwendung

Behinderung Ergotherapie bei Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung
Inhalte:
Motorisch-funktionell:
Muskelkraft, Gelenkbeweglichkeit
Gleichgewicht
Greiffunktion, Feinmotorik, Mundfunktion
Neuropsychologisch/neurophysiologisch:
Wahrnehmungstraining
Konzentration, Ausdauer
Merkfähigkeit, Gedächtnis
Orientierung in Raum und Zeit
Selbständigkeitstraining:
An-Ausziehen, Hygiene
Essen/Trinken, Haushalt
Kommunikation
Fortbewegung
Hilfsmittelberatung/ -anpassung
Wohnungs- und Umfeldberatung
Kreativ-handwerkliche Tätigkeiten
Spiel
Förderung im sozio-emotionalen Bereich:
Kommunikations-, Kontakt-, Kritikfähigkeit
Abgrenzung, Kooperation
Aktivierung
Bei Jugendlichen und Erwachsenen:
arbeitsrehabilitative Verfahren
Belastungserprobung, Arbeitsplatzadaptation, Arbeitsassistenz
Angehörigenberatung
Prävention (im Sinne von Vorbeugen gegen
Sekundärerscheinungen z.B. Haltungsschäden bei Hypotonus
oder Spastik, kognitiver Abbau durch einseitige Anforderungen)

Belastbarkeit Physische und psychische Ressourcen, die unter Einwirkung von Stress mobilisiert werden können.

Belastungserprobung In diesem Kontext kann eine Belastungserprobung stattfinden an der auch wir als Ergotherapeuten uns beratend und unterstützend beteiligen können.

> Arbeitstherapie

Beratung Menschen mit Einschränkungen nach einer Erkrankung, einem Unfall oder durch Behinderungen und Entwicklungsverzögerungen suchen Hilfe. Deshalb ist die Beratung von Patienten und Angehörigen ein wichtiger Baustein der therapeutischen Intervention. Informationen über die Möglichkeiten der Ergotherapie, ergänzende Maßnahmen und wichtige Kontaktadressen gehören dazu.

Berichte Wir sind verpflichtet auf Anforderung der verordnenden Ärzte Therapieberichte zu verfassen und an diese weiterzuleiten. Aus Gründen der Qualitätssicherung verfassen wir diese Berichte nach jeder Befundaufnahme, in der Regel am Ende der ersten Verordnung. Zwischenberichte werden nach Anforderung verfasst. Über die Inhalte der Berichte und Ziele der Behandlung sprechen wir im direkten Gespräch mit Ihnen und gegebenennfalls Ihren Angehörigen.

Beruf – Training beruflicher Fertigkeiten dazu gehören:
- Steigerung der Belastbarkeit
- Verbesserung der Grundarbeitsfähigkeiten (Ausdauer, Konzentration, Gedächtnis,
Reaktion, Aufmerksamkeit usw.) und speziellen Fähigkeiten
- Erhalt und Wiedereingliederung der Erwerbsfähigkeit
- Erlernen neuer Kompetenzen
- Förderung physischer und psychischer Belastbarkeit
- Förderung von Handlungsplanung und Durchführung
- Verbesserung manueller Fähigkeiten
- Verbesserung der Selbständigkeit und Selbsteinschätzung
- Förderung von Umgang mit Werkzeug, Computer uvm.
> Arbeitstherapie
> Belastungserprobung

Berufsverband Für Ergotherapeuten gibt es in Deutschland zwei Berufsverbände, den DVE und den BED.
Wir sind Mitglieder des BED e.V. (Bundesverband für Ergotherapeuten in Deutschland) und profitieren sehr von der Unterstützung und Zusammenarbeit.
Der BEDe.V. vertritt die Interessen einer niedergelassenen Praxis, wie unserer, sehr gut, auch im Sinne der Berufspolitik und kann als maßgeblicher Verband direkt an den Verhandlungen mit den Krankenkassen mitwirken.
Er ist kompetenter Ratgeber bei betriebswirtschaftlichen, juristischen, steuerlichen und therapeutisch fachlichen Fragen und Problemstellungen.
www.Bed-ev.de

Betätigung Betätigungen sind Aktivitäten des täglichen Lebens, die individuell, bedeutungsvoll und zielgerichtet für die jeweilige Person sind. Diese können in die Bereiche Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit eingeteilt werden.

Betätigungsprofil Erfassung aktueller Betätigungen eines Tages, die der Klient bzw. dessen Angehörige ausfüllen. Es dient der Reflexion über Zufriedenheit und Veränderungswünsche zu einzelnen Betätigungen und stellt die Grundlage für die Zielfindung und Therapie dar.
> Diagnostik

Bobath-Konzept Bewährtes, weitverbreitetes bewegungstherapeutisches Behandlungskonzept , von Berta Physiotherapeutin) und Karel Bobath (Neurologe und Kinderarzt) ab 1943 entwickelt, für Menschen mit motorischen Beeinträchtigungen aufgrund neurologischer Funktionsstörungen. Es findet bei Menschen jeden Alters Anwendung mit angeborener, frühkindlich erworbener zerebraler Bewegungsstörung, bei Entwicklunsgsverzögerungen, sensomotorischen Störungen und neurologischen sowie neuromuskulärer Erkrankungen.
Das Konzept orientiert sich an den Ressourcen und Zielsetzungen des Patienten und basiert auf neurophysiologischen und entwicklungsneurologischen Grundlagen.
Es wird sowohl in der Ergotherapie, als auch in der Physiotherapie und Logopädie, sowie von Pflegepersonal angewendet.

BOT-2 Der BOT-2 (Bruininks-Oseretsky Test der motorischen Fähigkeiten) dient der Erfassung der motorischen Fähigkeiten von Kindern im Alter von 4;0 bis 14;11 Jahren.
Der BOT-2 stellt ein wissenschaftlich etabliertes und sehr detailliertes Entwicklungsprofil für Kinder und Jugendliche mit motorischen Auffälligkeiten im Rahmen der pädiatrischen Ergotherapie dar.
Das Testverfahren zeichnet sich durch alltagsrelevante motorische Aufgaben aus, welche in vier Bereiche der Motorik (feinmotorische Steuerung, Handkoordination, Körperkoordination, Kraft und Gewandtheit) sowie einem Gesamtwert zusammengefasst werden.
> Diagnostik

BVN/NPS 5-11 (deutschsprachige Version der »Batteria di valutazione neuropsicologica per l’età evolutiva« )
Der BVN/NPS ist ein Testverfahren zur Überprüfung bzw. zur Beurteilung kognitiver und (vor)schulischer Fähigkeiten von Kindern zwischen 5-11 Jahren. Der Test besteht aus mehreren Untertests, welche folgende kognitive Funktionsbereiche erfassen:
• Sprache
• visuelle Wahrnehmung
• Aufmerksamkeit
• Merkfähigkeit
• Praxie
• Exekutivfunktionen
• Schriftsprache (inklusive schulische Vorläuferfertigkeiten)
• Rechenleistung (inklusive schulischer Vorläuferfertigkeiten)
Die Testserie ermöglicht nicht nur das Erfassen von Defiziten und Schwächen, sondern auch das Erfassen der kognitiven Stärken. Die Anwendung ist sehr flexibel, so können je nach zuweisungsgrund einzelne Untertests durchgeführt werden. Der BVN/NPS ist ein Screening das einem breiten Leistungsspektrum und einem großen Altersbereich gerecht wird.
> Diagnostik

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z |

C ...

Chorea Huntington ist eine genetisch bedingte neurologische Erkrankung, die durch pathologisch gesteigerte Bewegelichkeit bzw. Motorik gekennzeichnet ist.
Sie zeigt sich in motorischer Unruhe und unwillkürlichen Kontraktionen der Muskulutar.
Eine kausale Therapie besteht derzeit nicht.
Therapeutische Maßnahmen in der Ergotherapie können eine Linderung der Symptome und eine Verlangsamung der Progredienz erreichen. Dabei kann es über Bewegungstherapie zu einer besseren Sicherheit im Umgang mit den Hyperkinesen kommen. Des weiteren können im alltagspraktischen Bereich Übungen und Kompensationsstrategien erarbeitet werden. Sehr wichtig ist auch psychsooziale Unterstützung des Patienten um einem Rückzug aus der Gesellschaft entgegenzuwirken.
Häufig sind auch Logopädie und Physiotherapie sehr sinnvoll, neben einer medikamentösen Behandlung, Psychotherapie und Anlaufstellen mit ausführlicher Beratung.

CMOP-E Das CMOP-E ist ein ergotherapeutisches Modell aus Kanada. Es beinhaltet die Kernelemente der Ergptherapie- Klientenzentrierung und Betätigungsorientierung. Die Person steht dabei mit ihren individuellen Betätigungen im Mittelpunkt und ist in die Umwelt eingebettet. Dieses Modell bildet die Grundlage unserer therapeutischen Arbeit und zeigt auf, wie wir unsere Klienten sehen. Praktisch setzen wird dies in der Befunderhebung und im Therapieverlauf mit dem dazugehörigen Befunderhebungsinstrument COPM bzw- COPM a-kids um.

COPM Klientenzentriertes, betätigungsorientiertes Befunderhebungsinstrument in Form eines Interviews. Der Klient nennt Probleme in der Betätigungsausführung und stuft diese nach Wichtigkeit, Zufriedenheit und Ausführung ein. Es dient als Grundlage für die Zielformulierung in der Therapie.
> Diagnostik

COPM a-kids klientenzentriertes, betätigungsornientriertes Befunderhebungsinstrument in Form eines Interviews.
Es wurde für Kinder im Grundschulalter 6-10 Jahre entwickelt. Es werden das Kind sowie die Eltern interviewt. Kindgerechte Karten mit Betätigungen, die Acitivity Cards unterstützen das Interview. Es dient als Grundlage für die Zielformulierung in der Therapie.
> Diagnostik

COSA Das COSA (Children's Occupational Self Assessment) ist ein Selbsteinschätzungsbogen für Kinder zwischen 8 und 13 Jahren und ihre Eltern. Sie beurteilen dabei ihre Fähigkeiten in den Bereichen Selbstversorgung, Freizeit und Produktivität. Danach bewerten sie, wie wichtig diese Fähigkeiten für sie persönlich sind. Somit können Stärken und Schwächen in der Betätigung deutlich gemacht werden.
Anhand der Einschätzung kann dann eine gezieltere Befundung durchgeführt werden bezüglich der ergotherapeutischen Bereiche. Die herausgearbeitete Betätigung wird analysiert und ein Behandlungsplan herausgearbeitet. Dort wird auch festgelegt, wann die Betätigung erneut analysiert wird und die Ziele evaluiert werden
Das COSA wird eingesetzt um klientenzentrierte Ziele zu formulieren und klientenzentriert zu behandeln.

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z |

D ...

Datenschutz In unserer Praxis verarbeiten wir personenbezogene Gesundheitsdaten, welche grundsätzlich vor unbefugtem Zugriff zu schützen sind.
Wir richten uns nach den Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes und der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).
Entsprechende Unterlagen erhalten Sie von uns, sobald Sie sich bei uns anmelden.
Bei Fragen steht Ihnen Deborah Maile-Kröner gerne zur Verfügung.

Demenz oder auch demenzielles Syndrom genannt, wenn verschiedene Symptome aufeinander treffen.
Schritt für Schritt verliert der Betroffene seine geistigen und intellektuellen Fähigkeiten. Gedächtnis, Denkvermögen, Sprache und praktisches Geschick verschlechtern sich kontinuierlich.
Eine „Altersdemenz“ im medizinischen Sinne gibt es nicht, es ist eher ein umgangsprachlicher Begriff, der die Tatsache bezeichnet, dass häufig ältere Menschen an Demenz erkranken.
Es wird unterschieden in primäre Demenzen, z.B. Alzheimer, Lewy-Körperchen-Demenz und frontotemporale Demenz, bei der er es zu Verlust von Nervenzellen kommt und der Vaskulären Demenz, die durch Durchblutungsstörungen ausgelöst wird.
Bei einer Parkinsondemenz sind nicht zuerst die Gedächtnisleistungen betroffen, sondern sie entsteht im Rahmen der Parkinson-Symptome, z.B. über Störungen der Aufmerksamkeit oder bei der Handlunsplanung im Alltag.
In der ergotherapeutischen Behandlung geht es darum spezifische Aktivitäten, Umweltanpassungen und Beratung gezielt und ressourcenorrientiert einzusetzen.
Ziel ist es die Handlungsfähigkeit im Alltag, die gesellschaftliche Teilhabe und die Lebensqualität zu verbessern oder zu erhalten.
Wir arbeiten mit speziellem Material, sinnvollen Betätigungen, Ansätze in der Biographie der Betroffenen oder Förderung der Körperwahrnehmung und Bewegung.
Die Einbeziehung der Angehörige und des Umfeldes ist sehr wichtig um den Alltag zu gestalten. Auch die Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen wie Pflegedienst, Physiotherapie und Logopädie sind sehr bedeutsam.
> Gedächtnis
> Gedächtnistraining
> Stengel-Training

Den Stift im Griff
> Achim Rix-Den Stift im Griff

Diagnostik Wir als Ergotherapeuten erstellen keine Diagnosen im eigentlichen Sinne, wir übersetzen die ärztliche Diagnose sozusagen in eine ergotherapeutische Diagnose.
In unserer Diagnostik verwenden wir Screenings, Tests, Befragungen und Beobachtungen.
Im Anamnesegespräch ist die klientenzentrierte Befragung nach bedeutungsvollen Betätigungen unserer Patienten in den Bereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit wichtig. Bei Betätigungsproblemen analysieren wir die Ursachen nach beeinflussenden Faktoren der Umwelt, personenbezogene Faktoren und die Anforderung an die Handlung. Um Umweltfaktoren und personenbezogene Faktoren genauer beurteilen und messen zu können verwenden wir viele unterschiedliche Verfahren.

DLKE/G Der Differentielle Leistungstest DL-KG erfasst das Leistungsverhalten bei Kinder von 7 bis 10 Jahren bei konzentrierter Tätigkeit (für Vorschulkinder steht der DL-KE zur Verfügung). Der Test misst die Leistungsvariablen „Quantität, Qualität und Gleichmäßigkeit der Leistung“.
> Diagnostik

Dypraxie
> Apraxie

Dyskalkulie Diese Störung bezeichnet eine Beeiträchtigung von Rechenfertigkeiten, die nicht durch eine allgemeine Intelligenzminderung oder eine unangemessene Beschulung erklärbar ist. Das Defizit betrifft vor allem die Beherrschung grundlegender Rechenfertigkeiten wie Addition, Subtraktion, Mulitplikation und Division.
(Auszug aus der ICD-10)
In der Ergotherapie soll den Betroffenen eine Vorstellung des Zahlenraumes und der Rechenoperationen vermittelt werden. Das wird über anschauliche Materialien erreicht. Zahlen und Rechenoperationen werden mit konkreten Handlungen verbunden.
Neben der Dykalkulie bestehen häufig Wahrnehmungsstörungen (v.a. visuell und auditiv) und Feinmotorikstörungen. Deshalb werden auch diese Bereiche analysiert und die Therapie mit eingezogen. Wichtig ist der Bezug zum Alltag und die Einbeziehung des Umfeldes. Es soll ein motivierendes Lernumfeld geschaffen werden. Der Umgang mit dem Leistungsdruck ist häufig ein wichtiger Ansatzpunkt.
Ergotherapie ist in diesem Falle keine Lerntherapie oder Nachhilfe! Die Begründung zur ergotherapeutischen Behandlung setzt im Arbeiten an den Wahrnehmungsstörungen, dem psychoemotionalem Bereich und der Umfeldberatung, bzw. des Alltagsbezuges des Kindes an. Die Entscheidung ob ein Kind mit einer Dykalkulie eine Verordnung für Ergotherapie erhält oder nicht trifft der Arzt. Für eine Klärung des Sachverhaltes ist es häufig sinnvoll Informationen aus dem Umfeld z.B. der Schule oder auch schon des Kindergartens hinzuzuziehen.

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z |

E ...

Emotionale Kompetenzen Erlernen emotionsbezogener Fähigkeiten und Empathiefähigkeit.
Dazu gehört Emotionsausdruck, Emozionsverständnis, Emotionsregulation und damit die Kompetenz eigene Gefühle auszudrücken, zu regulieren und zu verstehen und Verständnis für die Gefühle anderer aufzubringen.
Dies ist ein wichtiger Baustein der kindlichen Entwicklung. Deshalb spielt diese Kompetenz für uns als Ergotherapeuten bei der Behandlung von Kindern eine wichtige Rolle und bei der Behandlung von Menschen die aufgrund einer Erkrankung in diesen Kompetenzen eingebüst haben eine wichtige Rolle

Empathie oder auch Einfühlungsvermögen bezeichnet die Fähigkeit und Bereitschaft sich in die Empfindungen, Emotionen, Gedanken, Motive und Persönlichkeitsmerkmale einer anderen Person einzufühlen. Es geht darum zu erkennen, zu verstehen und nachzuempfinden.
Dies ist eine wichtige Eigenschaft für uns Ergotherapeuten. Sie wird aber auch immer wieder innerhalb der Behandlung als Ziel von Patienten für sich formuliert.

Entspannungstraining => Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen

Entspannungstreff 2x im Monat, in der Regel am 1. Donnerstag und 1. Freitag findet jeweils um 18 Uhr ein Entspannungstreff für 60 Minuten statt. Inhalt ist die Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen (=> Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen). Zielgruppe sind Menschen die bereits einen Kurs in unserer Praxis, in einer anderen Einrichtung oder Reha besucht haben und weiter üben oder auffrischen möchten.
Die Kurstermine erfahren sie bei uns in der Praxis und zum Teil auf der Homepage.
Die Teilnahme findet jeweils nach Anmeldung für eine Gebühr von 10 Euro/Termin statt.

Ergotherapie Ergotherapie behandelt Menschen mit angeborenen oder erworbenen Einschränkungen in jedem Lebensalter zum Zweck der Genesung, der Verbesserung oder der Kompensation für eine größtmögliche selbständige und selbstbestimmte Lebensführung.
Dabei steht innerhalb der ergotherapeutischen Behandlung vor allem die Gesamtheit des jeweiligen Patienten mit seinen Bedürfnissen und die Beziehungen seiner einzelnen körperlichen und psychischen Teilbereiche zueinander im Vordergrund (ganzheitlicher Behandlungsansatz) also nicht nur die ausschließliche Behandlung der jeweils betroffenen Areale oder Körperteile.
Bewegungsabläufe, Wahrnehmungen und psychische Empfindungen werden (wieder) hergestellt, trainiert, mit Hilfsmitteln kompensiert oder der Verlust dieser Funktionen verhindert bzw. deren Verlust zumindest zeitlich verzögert und sodann kompensiert.
Ergotherapie ist als Heilmittel von den Gesetzlichen Krankenkassen anerkannt und wird auch im Rahmen der Prävention eingesetzt.
(Definition des BED e.V. 2014)
Die Ziele der ergotherapeutischen Behandlung liegen in folgenden Bereichen:
- größtmögliche Selbständigkeit und Handlungskompetenz im beruflichen, schulischen und
häuslichen Alltag
- Verbesserung und Stabilisierung von Gedächtnis- und Hirnleistungen, Aufmerksamkeit,
Konzentration, Orientierung und Merkfähigkeit
- Verbesserung der Fein- und Grobmotorik
- Verbesserung des Gleichgewichts, Reduktion von Schwindel
- Verbesserung von Bewegungsabläufen, Tonusregulation und Koordination
- Optimierung der Handlungs- und Bewegungsplanung und Durchführung
- Unterstützung der Integration der Wahrnehmungsbereich und Verbesserung der
Körperwahrnehmung
- Verbesserung des Bewegungsausmaßes der Gelenke und Vermeidung von Kontrakturen
- Erlenen von Kompensationsmechanismen und -strategien
- Beratung zur Wohnraumanpassung und Umgang mit Hiflsmitteln
- Training von Alltagsbetätigungen
- Erwerb sozialer Kompetenzen und Verbesserung der Kontakt- und
Kommunikationsfähigkeit

ET 6-6-R (Entwicklungstest für Kinder von 6 Monaten bis 6 Jahren) Der ET 6-6-R bildet ein Entwicklungsprofil durch folgende sechs Entwicklungsbereiche ab: Körper- und Handmotorik, kognitive Entwicklung, Sprachentwicklung, Sozialentwicklung sowie emotionale Entwicklung. Zusätzlich können absolvierte Grenzsteine der Entwicklung überprüft werden. Der ET 6-6 -R zeigt frühe Anzeichen bzw. spezifische Beeinträchtigungen bei drohender oder vorliegender Entwicklungsstörungen auf.

> Diagnostik

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z |

F ...

FEW-2, FEW-JE Frostigs Entwicklungstest erlaubt eine differenzierte Beurteilung der kindlichen Entwicklung im Alter zwischen 4,0 bis 8,11 Jahren zur visuellen Wahrnehmung und unterscheidet dabei in motorikfreie (motorikreduzierte) und motorikabhängige Anteile, welche den Wahrnehmungsfähigkeiten „Lage im Raum, Formkonstanz, räumliche Beziehungen und Figur-Grund“ zugeordnet werden.
Der FEW-JE wird für die Altersgruppen zwischen 9 bis 90 Jahre angewandt.
> Diagnostik

Förderung Die individuelle Förderung einer Person lebt von der Wertschätzung der Persönlichkeit. Sie baut auf der Ausgangslage auf und fördert anhand der vorhandenen Begabungen, Fähigkeiten und Kompetenzen. Die Lernsituation soll so gestaltet sein, das die Person aktiv ihre Kompetenzen entwickeln kann und Verantwortung für den Lernprozess oder die Übung übernehmen kann. Damit kann die Person lernen die Fortschritte zu erkennen und reflektieren um daraus neue Erkenntnisse zu gewinnen. Ziel der Förderung ist die Selbständigkeit und die Teilhabe am gesellschaftlichem Leben. Ziel ist weiter, dass die Förderung bei Erreichung eines Zieles beendet werden kann.

Frostig-Konzept Das Konzept ist eine pädagogische und therapeutische Methode zur Diagnostik und Behandlung von Wahrnehmungsstörungen bei Kindern. Es geht um einen ganzheitlichen Ansatz für Kinder mit Entwicklungs- und Lernproblemen.
Es ist für Kinder gedacht, die auffallen durch:
- Aufmerksamkeitsstörungen
- unorganisiertes Verhaltens
- Tollpatschigkeit
- emotionale Unausgeglichenheit
- geringes Selbstwertgefühl
- Meidung einzelner Aktivitäten wie Malen, Basteln, Schaukeln…
- nicht entwickelte Händigkeit
- schlechtes Schriftbild
- erschwerter Leselernprozesse
Ihr Ansatz ist geprägt von
- diagnostischem Beobachten eines Kindes und der Beurteilung der Stärken und
Schwächen
- Individualisierung
- Motivation
- vielfältige Methodik und
- systemischem Vorgehen.

Auf Marianne Frostig geht unter anderem der FEW-2/JE zurück.
Nach ihrem Konzept wurde das Pertra-Fördermaterial von der Firma Holz- Hörz entwickelt. Auch wir arbeiten in der Praxis mit diesen Tests und Materialien.
> FEW-2, FEW-JE

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z |

G ...

Gedächtnis Es hat die Fähigkeit wichtige von unwichtigen Informationen zu trennen, diese an unterschiedlichen Orten im Gehirn zu speichern und wieder aufzurufen, wenn sie benötigt werden.
Wir unterscheiden in der zeitabhängigen Klassifikation:
- Ultrakurzzeitgedächtnis oder auch sensorisches Register
- Kurzzeitgedächtnis (speichert Items die bis zu 30 Sekunden anhalten, eine Teilmenge
aus dem Ultrakurzzeitgedächnist gelangt hier hin, mit Hilfe des Arbeitsgedächtnisses
findet eine bewusst mentale Tätigkeit statt, es hat eine begrenzte Kapazität)
- Langzeitgedächtnis (hat eine unbegrenzte Kapazität und führt zur Langgzeitspeicherung
und Konsolidierung von Informationen)
und die inhaltsabhängigen Gedächtnisklassifikationen:
- Dekleratives oder explizites Gedächtnis (bewusstes Gedächtnis für Fakten und
Ereignisse in Form von Wissen und Erfahrung)
- Prozedurales oder Implizites Gedächtnis (unbewusstes Gedächtnis z.B. morotische
Fertigkeiten)
Zur Diagnostik benutzen wir unter anderem Verfahren wie:
- Verbaler Lern- und Merkfähigkeitstest (VLM)
- Zahlen- und Blockspanne
- Rey Figur
Gedächtnisleistungen werden außerdem in Verfahren wie dem MOCA => MOCA oder dem DemTect => Dem Tect überprüft und durch verschiedene Beobachtungen.
Aufgrund der erhobenen Daten und der vorliegenden Diagnose bzw. Ursache von Gedächtnsistörungen erarbeiten wir mit dem Patienten und/oder den Angehörigen eine klientenzentrierte Zielsetzung.
> Gedächtnistraining
> Hirnleistungstraining/Neuropsychologisch orientierte Behandlungen
> Stengel-Training

Gedächtnistraining (kognitives Training)
Für Erwachsene und Senioren, die Gedächtnis, Hirnleistung und Konzentration erhalten oder verbessern möchten.
Liegt eine Erkrankung oder ein medizinische Ursache für Schwierigkeiten mit o.g. Funktionen vor, kann die therapeutische Maßnahme aufgrund einer ärztlichen Verordnung durchgeführt werden.
Das Gedächtnistraining kann sowohl als Einzelbehandlung, als auch in der Kleingruppe durchgeführt werden.
Trainiert werden Funktionen die uns als Grundlage für ein gutes Gedächtnis und Denkvermögen dienen:
z.B. Aufmerksamkeit, Konzentration, Merkfähigkeit, Wahrnehmungsverarbeitung, verschiedene Denkvorgänge usw.
Durch alltagsnahe Aufgabenstellungen und ein auf Sie persönlich zugeschnittenes Programm soll Ihnen die Umsetzung in Ihren Alltag erleichtert werden.
Ziel ist, Ihre Selbständigkeit und Ihre Alltagsbewältigung zu unterstützen und zu fördern.

Gelenkschutz kommt zum Tragen bei Erkrankungen wie Arthrose und Rheuma, aber auch nach Verletzungen, Operationen und bei Lähmungen, bzw. Muskelschwächen. Ziel ist es die Gelenke vor Verletzungen und Verschleiß zu schützen. Dazu werden in der ergotherapeutischen Behandlung Hiflsmittel empfohlen und eingeführt und das Bewegungsverhalten geschult.

Gesetzliche Krankenversicherung sie ist ein wesentlicher Bestandtteil des deutschen Gesundheitssystems und des sozialversicherungsrechtlichen Solidarsystems.
Aufgabe ist es die Gesundheit der Versicherten zu erhalten, wiederherzustellen oder ihren Gesundheitszustand zu verbessern, bzw. Krankheitsbeschwerden lindern.
Ergotherapie als Heilmittel gehört u.a. zu den Leistungen zur Prävention und bei Krankheit, sofern sie laut Heilmittelrichtlinie und -katalog vom Arzt verordnet werden kann.

Graphomotorik Zur Graphomotorik gehören Prozesse, die zu einer Produktion von grafischen Zeichen mittels der Hand und einem Schreibgerät auf einen Untergrund führen. Sie ist Voraussetzung für den Erwerb der Schriftsprache.
Graphomotorische Störungen können den Schreiblernprozess, die Informationssicherung sowie das Lernen insgesamt beeinträchtigen. Dies kann auch Folgen für die psychoemotionale Entwicklung der betroffenen Kinder haben.
Kinder mit Malentwicklungsverzögerungen, unleserlichem Schriftbild,
Schwierigkeiten bei der Kraftdosierung und Stifthaltung, Schwierigkeiten in der visuellen Wahrnehmung, der Führung des Handgelenkes und der Körperhaltung, Schwierigkeiten in der Automatisierung von Schreibabläufen und unklarer Händigkeit können von einer ergotherapeutischen Behandlung sehr profitieren.
Eine graphomotorische Diagnostik kann ab dem Kindergartenalter durchgeführt werden. Dazu gehören:
• Abklärung der Handigkeit (Linkshänder)
• Abklärung der visuellen Wahrnehmung, z.B. Few-2
• Marburger Komplexbild, Mann-Zeichen-Test, Kieler Graphomotorik Bogen
• Graphomotorische Testbaterie, qualitative Schriftauswertungen (z.B.: Schreibprobe)
• Abklärung der Feinmotorik
Die Förderung der Stifthaltung, der Führung des Stiftes, der allgemeinen Körperhaltung, des Automatisieren von Bewegungsabläufen, der adäquaten Kraftdosierung, der feinmotorischen Fingerfertigkeit und visuellen Wahrnehmung bilden die Grundlagen der Behandlung.
Zur Therapie gehört auch die Planung und Anpassung eines individuell angepassten Schreibtraining unter anderem mit „Den Stift im Griff“ und „Marburger Graphomotorische Übungen“.
Zudem gehört die Beratung und Anleitung für ein Heimtraining, sowie die Auswahl und eventuelle Anpassung/Adaption (z.B.: Greifhilfen) des Stiftes dazu.

Graphomotorische Testbatterie (GMT) Sie stellt den Entwicklungsstand der Graphomotorik bei Kindern von 4 – 7 Jahren dar.
Damit ist sie ein wichtiges Instrument auch im Hinblick auf die Schulreife, wenn es um das Erlernen des Schreibens geht.
Die Kinder werden in folgenden Fähigkeiten herausgefordert:
- Differenzierfähigkeit
- Reproduktion eines vorgegebenen Symbols aus dem Gedächtnistraining
- Fähigkeit, Entfernungen und Längen einzuschätzen
- Graphomotorischer Test
- Form- und Gestalttest
Diese Diagnostik dient zur Einschätzung der Leistung der Graphomotorik im Bezug auf
- visuelle Wahrnehmung
- Augenmotorik
- Antizipation
- Propriozeption
- Tiefensensibilität, u.a. Kraftdosierung
- Oberflächensensibilität
- motorische Fertigkeiten
- Feedback (Kontrolle)
- Gedächtnis und
- seriale Leistungen.
Sie dient uns als eine Grundlage zur Entwicklung eines individuellen Förderprogramms eines Kindes mit diesbezüglichen Schwierigkeiten.
> Diagnostik

Gruppenbehandlung Ergotherapeutische Leistungen können unter bestimmten Vorraussetzungen auch als Gruppenbehandlungen mit 3 – 5 Personen durchgeführt werden.
Gerne informieren wir Sie dazu bei Bedarf oder stimmen dies mit Ihrem behandelnden Arzt ab.
Beispiele für Gruppentrainingsprogramme sind bei uns:
=> Psychomotorik
> Attentioner-Training
> Hirnleistungstraining/Neuropsychologisch orientierte Behandlungen
> Lauth und Schlottke
> Marburger Konzentrationstraining

GSS Göppinger sprachfreier Schuleignungstest zur Untersuchung der Schuleignung und der Qualität der psychischen Funktionen.
Untertests mit folgenden Bereichen:
- Formauffassung/Unterscheidungsvermögen
- Feinmotorik
- Erfassung von Größen, Mengen- und Ordnungsverhältnissen, Beobachtungsgabe
- kritisches Beobachten
- Konzentrationsfähigkeit
- Merkfähigkeit
- Gegenstands- und Situationserfassung
- Sprach- und Inhaltserfassung sowie allgemeine Entwicklungshöhe
Dieser Test wird in der Regel einige Monate vor der Einschulung durchgeführt und zur Darstellung der Veränderungen gegebenenfalls wiederholt.
> Diagnostik

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z |

H ...

Handlungskompetenz Handeln bedeutet zielgerichtet und bewusst aktiv und tätig zu sein.
Zur Handlungskompetenz gehört zielgerichtet, situationsbedingt und verantwortungsbewusst Aufgaben zu erfüllen. Es geht ebenfalls um die Fähigkeit Probleme zu lösen. Diese Fähigkeiten sind in allen Lebensbereichen gefordert und gehören zu den Grundlagen vieler Ziele, die in der ergotherapeutischen Behandlung formuliert werden.

Handtherapie Die Handtherapie umfasst die Behandlung von Patienten
mit angeborenen, traumatischen und degenerativen Erkrankungen der oberen Extremität (v.a.Schulter, Arm, Hand) und deren Auswirkungen.
Zum Beispiel:
- Rheumatische Erkrankungen (Arthrosen, Rheumatoide Arthritis)
- Sehnen- und Nervenverletzungen
- Frakturen, Luxationen, Amputationen, Distorsionen
(Verstauchungen)
- Fehlstellung der Finger
- Verbrennungen
- Trophische Störungen (z.B. Morbus Sudeck)
- Dupuytrensche Kontraktur
- Weichteilverletzungen (Quetschungen)
- Überlastungssyndrome (z.B. Tennisellbogen)
- Kompressionssyndrome (z.B. Karpaltunnel-Syndrom)
- Kontrakturen (Steife der Gelenke)
Die Handtherapie beinhaltet u.a.:
- Mobilisierung zur besseren Beweglichkeit
- Feinmotoriktraining
- Desensibilisierung & Sensibilitätsstimulierung
- Narbenbehandlung
- Kälte- und Wärmeanwendungen
- Aktivierung & Kräftigung der Muskulatur
- Gelenkschutzmaßnahmen & Hilfsmittelberatung
- Schienen, Cast & Tapes
Das Ziel der Maßnahmen ist es, dem Patienten Handlungskompetenzen zu ermöglichen um seine Selbständigkeit im häuslichen, sozialen und beruflichen Umfeld zu erhalten oder zu verbessern.

Hausbesuche Sollte ein Hausbesuch auf der Heimittelverordnung für Ergotherapie angekreuzt sein und damit die medizinische Notwendigkeit vom Arzt bestätigt sein, wird die ergotherapeutische Behandlung von uns in der Wohnung oder in der Einrichtung in der der/die Patient/in wohnt durchgeführt.

Heilmittel sind persönlich zu erbringende medizinische Leistungen
der Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Podologie und Ernährungstherapie.
Die Heilmittelrichtlinie regelt die Vorraussetzungen und im Heilmittelkatalog sind die verordnungsfähigen Heilmittel die durch den Arzt erstellt werden dürfen definiert.
Wir als Praxis sind zugelassene Leistungserbringer die über die Krankenkassen die jeweilige Leistung abrechnen können. Die zugehörige Rechtsgrundlage der Versorgung der Krankenversicherten mit Heilmittel ist der § 32 SGB V.

Hemiplegie/Hemiparese Die Hemiplegie ist die Halbseitenlähmung einer Körperhälfte. Bei einer Hemiparese handelt es sich eine unvollständige Lähmung. Häufig ist auch eine Gesichtshälfte betroffen. Ursachen können Schlaganfall, Entzündungen, MS, Hirntumore oder Hirnverletzungen sein.
> Neurologie
> Schlaganfall

Hilfsmittelberatung und -erprobung Hilfsmittel werden benutzt um eine bestehende Einschränkung auszugleichen oder abzumildern. Damit kann die Selbständigkeit teilweise oder komplett wieder hergestellt werden. Auch Folgeschäden können vermieden werden.
Wir als Ergotherapeuten sind mit vielen Hilfsmitteln vertraut und können Sie damit bekannt machen und Ihnen bei der Auswahl beraten oder helfen.
Wir arbeiten mit Sanitätshäusern zusammen und haben dadurch häufig die Möglichkeit Hilfsmittel zur Anschauung und Erprobung auszuleihen.
Das Ziel ist es geeignete Hilfsmittel zu finden, die die Selbständigkeit und Teilhabe der Betroffenen ermöglichen, fördern oder erhalten.

Hirnleistungstraining/Neuropsychologisch orientierte Behandlungen Ein Hirnleistungstraining/eine neuropsychologisch orientierte Behandlung dient der gezielten Therapie krankheitsbedingter Störungen der neuropsychologischen Hirnfunktionen, insbesondere der kognitiven Störungen und der daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen.
Sie umfasst insbesondere Maßnahmen zum/zur
- Verbesserung und Erhalt kognitiver Funktionen wie Konzentration, Merkfähigkeit,
Aufmerksamkeit, Orientierung, Gedächtnis sowie Handlungsplanung und Problemlösung, - Erlangen der Grundarbeitsfähigkeiten,
- Verbesserung der eigenständigen Lebensführung, auch unter Einbeziehung
technischer Hilfen.
Die neuropsychologisch orientierte Behandlung wird ausschließlich als Einzeltherapie verordnet. Das Hirnleistungstraining kann als Einzel- oder Gruppenbehandlung verordnet werden.
(Quelle: Heilmittelkatalog)

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z |

I ...

ICF Die „International Classification of Functioning Disability and Health“ ist eine Klassifikation der WHO (Weltgesundheitsorganisation). Mit ihrem bio-psychosozialen Modell stellt sie eine ganzheitliche Sichtweise auf die Person mit ihrem jeweiligen Gesundheitsproblem dar und ist der ergotherapeutischen Sichtweise daher sehr nahe. Die ICF findet international Anwendung und somit stellt sie eine einheitliche interdisziplinäre Sprache dar.

Inklusion Inklusion bedeutet dass jeder Mensch ganz natürlich dazu gehört, das er so akzeptiert wird wie er ist. Von der UN-Behindertenrechtskonvension wurde Inklusion als Menschenrecht festgeschrieben. Trotz großer Bemühungen gibt es immer wieder interne und externe Hürden für Menschen mit Einschränkungen oder Behinderungen. Auch hier können wir innerhalb der ergotherapeutischen Behandlung beraten um die Inklusion zu unterstützten.

Integration Bei einer Integration geht es um die Eingliederung oder Wiedereingliederung in ein großes Ganzes. Das kann eine Schulklasse, ein Kindergarten, ein Ausbildungsplatz oder Arbeitsplatz sein. Die ergotherapeutische Behandlung unterstützt Kinder und Erwachsene um sich auf eine Integration vorzubereiten oder sie zu begleiten.

Intra Act Plus-Konzept ist ein verhaltenstherapeutisch orientierter Therapie- und Interventionsansatz von
Dr. Jansen und Streit basierend auf der psychologischen Grundlagenforschung. Es deckt den gesamten Altersbereich vom Baby über den Jugendlichen bis zum Erwachsenen ab. Im Fokus steht die positive Beziehung, welche stärker als in der Verhaltenstherapie üblich, in die Arbeit einbezogen wird.
Um Beziehungssignale, die meist im Bereich von Millisekunden gesendet und verarbeitet werden, zu erfassen,wurde als Besonderheit des IntraActPlus-Konzeptes die Videoarbeit perfektioniert. Sie ermöglicht eine schnelle Bewusstmachung von unbewusstem Verhalten und Signalen und somit eine schnelle Problemanalyse.
Gleichzeitig bietet eine bildlich unterstützte Gesprächsführung allen am Therapieprozess Beteiligten die Möglichkeit, Zusammenhänge zwischen eigenem Verhalten und dem des Kindes mit eigenen Augen sehen zu können.

In unserer Praxis bieten wir folgendes an:
- Anwendung des Konzeptes bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
- zusätzlicher Arbeitsschwerpunkt: Lernen bei Schwierigkeiten in Mathematik, Deutsch und Fremdsprachen
Frau Katharina Muhr ist Legasthenie- und Dyskalkulietherapeutin nach dem IntraActPlus-Konzept und Ihre Ansprechpartnerin.

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z |

K ...

Klientenzentriertes Arbeiten In der ergotherapeutischen Arbeit werden messbares und zielorientiertes Vorgehen immer wichtiger. Dadurch möchten wir mehr Transparenz und Qualitätssicherung erreichen. Neben Modellen die die Gesprächsführung und gemeinsame Zielführung mit unseren Patienten unterstützen, nutzen wir auch aktuelle Studien, die die Ergebnisse verschiedener Behandlungskonzepte belegen.

Konzentration und Konzentrationsstraining
> Aufmerksamkeit

Kooperation Wir arbeiten in „freier“ Kooperation mit verschiedenen Einrichtungen z.B. Pflegeheimen, Schulen, Kindergärten, ambulanter Betreuung, Pflegediensten u.a. zusammen.
Patienten haben das Recht die Therapiepraxis frei zu wählen.
Unsere Kooperationen dienen dem Zweck, über die Zusammenarbeit mit den Einrichtungen die Behandlung für die Patienten zu optimieren und vom jeweiligen Netzwerk zu profitieren.

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z |

L ...

Lauth und Schlottke Training der Aufmerksamkeit
Dieses Trainingsprogramm wendet sich direkt an betroffene Kinder, Eltern und Lehrer.
Das Therapieziel besteht darin, die Entwicklung aufmerksamkeitsgestörter Kinder zu fördern. Dies bedeutet, dass die Therapie nicht primär darauf ausgerichtet ist, Störungen zu vermindern. Vielmehr soll die Fähigkeit der Kinder verbessert werden, entwicklungsrelevante Aufgaben zu bewältigen.
Hierzu wird auch die Zusammenarbeit mit Eltern und Lehrern angestrebt.
Die Kompetenzen der Kinder sollen verbessert werden, dass sie entwicklungsrelevante Aufgaben besser bewältigen können.
In diesem Training, das sowohl als Gruppentraining, als auch in der Einzeltherapie bei Kindern von 7-12 Jahren angewendet wird, geht es u.a. um die Vermittlung von Basisfertigkeiten, um Verhaltensregulation, um Problemlösetraining mit Hilfe von Strategiekarten, um kognitives Modellieren und das Übertragen des Gelernten in den Alltag.
Auch die Verbesserung der Eltern-Kind-Beziehung, die Kommunikation, Unterstützung des konsistenten Erziehungsverhaltens und die Bewältigung von Verhaltensproblemen, sowie die Unterstützung des Kindes im Unterricht durch den Lehrer sind Inhalt des Trainings.

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z |

M ...

M-ABC-2 (Movement Assessment Battery for Children) Der M-ABC-2 überprüft das kindliche Leistungsvermögen in verschiedenen motorischen Bereichen im Alter zwischen 3,0 und 16,11 Jahren.
Die Testbatterie umfasst acht Aufgaben, mit denen drei wichtige Komponenten motorischer Funktionen- Handgeschicklichkeit, Ballfertigkeiten und Balance- untersucht werden können.
> Diagnostik

Manuelle Therapie Bei dieser Therapieform werden Funktionsstörungen des Bewegungsapparates, von Muskeln und Gelenken untersucht und behandelt. Es geht um spezielle Handgriff- und Mobilisationstechniken bei denen Bewegungsstörungen beseitigt und Schmerzen gelindert werden.
Diese Behandlungstechnik findet innerhalb der ergotherapeutischen Behandlung Anwendung in diesen Bereichen:
> Handtherapie
> Neurologie
> Orthopädie

Marburger Graphomotorik Training Diese Training wird meist als Vorübung zum Schreibenlernen im Vorschulbereich genutzt. Zudem beinhaltet es das graphomotorische Komplexbild, welches als Diagnostik zur Einschätzung der Malentwicklung verwendet werden kann. Das Konzept ist mit folgendem Prinzip aufgebaut:
- von freien zu gebundenen Bewegungen
- von großräumigen zu kleinräumigen Bewegungen
- von eindimensionaler zu zweidimensionaler Darstellung
- von anschaulich-einfach zu abstrakt-komplexen Bild
- von einfachen und kopierten Graphemen zu eigenen kreativen Formen

Marburger Konzentrationstraining für Vorschulkinder (5/6 J.)
Das Marburger Konzentrationstraining ist eine Trainingsmethode, die vor allem Kindern mit einer Aufmerksamkeitsstörung hilft, strukturiertes Denken und Konzentration einzuüben.
Es werden theoretische Hintergründe zur Selbstinstruktion und Verhaltensorientierung vermittelt und in die Praxis umgesetzt.
Dazu gehören dynamische Übungen, Bewegungsspiele, Entspannungsrätsel und Fantasiereisen.
Kinder die überaktiv oder träumerisch sind, können sich so gut auf die Aufgabenstellungen in der Schule vorbereiten.
für Schulkinder
Für Kinder, die sich schwer konzentrieren können, die überaktiv oder träumerisch sind und
zum Teil deshalb auch Probleme in der Schule haben.
Das Marburger Konzentrationstraining kann als praxisorientierte Trainingsmethode Hilfestellung geben.
Dabei kommen verschiedene Aufgaben-stellungen zum Einsatz, die die Konzentration fördern und üben. Die Kinder lernen Strategien, wie sie sich selber helfen oder Hilfe einfordern können. Außerdem werden Verhaltensorientierte Techniken und Entspannungsverfahren eingesetzt.
Die Kinder sollen erleben, dass es auch Spaß machen kann zu üben und zu lernen.

Mentastim-Therapie ...unterstützt die Therapie zu Hause.
Mentastim ist für die Behandlung von Lähmungen nach Schädigung des Zentralen Nervensystems entwickelt worden. Z.B. nach einem Schlaganfall, einer Operation, einem Hirntumor, Multipler Sklerose oder inkomplettem Querschnitt.
Das Gerät, entwickelt von der Krauth-Timmermann GmbH
können Sie in meiner Praxis kennen lernen und ausprobieren.
Über die Verordnung Ihres Hausarztes und einer Genehmigung durch die Krankenkasse können Sie das Gerät leihweise zu Hause benutzen oder sich privat kaufen.
Die Übungseinheiten sollten 1 – 2 x am Tag (20 min.) durchgeführt werden. Monatlich werden ihre Ergebnisse von mir ausgelesen, kontrolliert und die Anlage geprüft bzw. verändert.
Wirkungsweise:
Mentastim - die EMG-gesteuerte Elektrosttimulation setzt auf die modernen Erkenntnise und Erfahrungen der Neuroplasizität.
Es handelt sich nicht um eine reine Elektrostimulation die eine passive Bewegung auslöst, sondern Mentastim kann auch die Potentialveränderungen am Zielmuskel verwerten, die durch eine mental (gedankliche) Bewegung vom Gehirn ausgeht.
Mentastim unterstützt Sie motorische Fähigkeiten und Bewegungsmuster wiederzuerlenen.

Informieren Sie sich bei uns oder unter www.mentastim.com

Methoden
> Behandlung

MOCA
> Diagnostik

MOHO Model of Human Occupation (MOHO), auf Deutsch: Modell der menschlichen Betätigung. In diesem Modell von Gary Kielhofner wird erklärt wie Motivation, Performanzvermögen, Betätigungsverhalten, Routinen und die Umgebung einer Person die Auswahl unserer Betätigungen beeinflusst.
Dieses Modell findet Ihre Anwendung in unserer Praxis in Bewertungsinstrumenten wie COSA (bewertet die Betätigung der Kinder) und dem OSA (Selbstbewertungsbogen für Erwachsene). Diese dienen dem Erfassen der wichtigen Betätigungen und als Grundlage für weitere Befunderhebung und klientenzentrierte Zielsetzung und Behandlung.
Mit Hilfe von Modellen wie dem MOHO gelingt es uns in der ergotherapeutischen behandlungsorientiert zu arbeiten und damit individuelle Selbständigkeit, Handlungskompetenz und die Teihlabe am gesellschafltichen Leben zu unterstützen.

Motorisch-funktionelle Behandlung Eine motorisch-funktionelle Behandlung dient der gezielten Therapie krankheitsbedingter Störungen der motorischen Funktionen mit und ohne Beteiligung des peripheren Nervensystems und der daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen.
Sie umfasst insbesondere Maßnahmen zum/zur
- Abbau pathologischer Haltungs- und Bewegungsmuster
- Aufbau und Erhalt physiologischer Funktionen
- Entwicklung oder Verbesserung der Grob- und Feinmotorik
- Entwicklung oder Verbesserung der Koordination von Bewegungsabläufen und der
funktionellen Ausdauer
- Verbesserung von Gelenkfunktionen, einschl. Gelenkschutz
- Vermeidung der Entstehung von Kontrakturen
- Narbenabhärtung
- Desensibilisierung bzw. Sensibilisierung einzelner Sinnesfunktionen
- Schmerzlinderung
- Erlernen von Ersatzfunktionen
- Verbesserung der eigenständigen Lebensführung, auch unter Einbeziehung
technischer Hilfen.
Die Behandlung kann als Einzel- oder Gruppenbehandlung verordnet werden.
(Quelle: Heilmittelkatalog)

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z |

N ...

Neurokognitive Rehablitation
> Perfetti

Neurologie Ergotherapeutische Behandlung ist sinnvoll, wenn die häufig komplexen Störungsbilder einer neurologischen Erkrankung einen Menschen in seiner Handlungskompetenz und Selbständigkeit einschränken.
Ziele der Behandlung sind:
- Förderung der Wahrnehmungsverarbeitung
- Hemmung pathologischer Bewegungsmuster
- Anbahnung von normaler Bewegung
- Verbesserung von Grob- und Feinmotorik
- Förderung kognitiver Fähigkeiten:
Aufmerksamkeit, Konzentration, Merkfähigkeit…
- Erlernen von Ersatzfunktionen
- Entwicklung und Verbesserung sozio-emotionaler
Fähigkeiten
- Training von Alltagsaktivitäten (persönliche, häusliche,
berufliche Selbständigkeit)
- Hilfsmittel- und Umfeldberatung
Verschiedene Behandlungsansätze und eine indiviuelle
Anpassung der Behandlung an den Patienten in seiner Situation, sollen die gemeinsam benannten Ziele erreichbar machen.
Transparenz durch Arztberichte, Angehörigengespräche und Austausch mit anderen Berufsgruppen sind selbstverständlich.

Neuroplatizität ist die Fähigkeit des Gehirns sich beständig und lebenslang den Erfordernissen seines Gebrauchs anzupassen. Dies ist eine entscheidende Grundlage für das therapeutische Vorgehen und wird von Therapeuten genutzt indem sie die Voraussetzungen dafür schaffen dass der Betroffene Neues lernen oder auf Altvertrautes zurückgreifen kann.
Das richtige Maß der Aktivierung auf den verschiedenen Wahrnehmungsebenen und der Aufmerksamkeit ist dafür u.a. entscheidend.

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z |

O ...

Orthopädie Ergotherapie ist im Fachbereich Orthopädie (dazu gehören auch Traumatologie und Rheumatologie) bei Patienten aller Altersgruppen angesagt.
Bei angeborenen Fehlbildungen, Abnutzungserscheinungen, Erkrankungen von Muskeln und Gelenken, entzündliche und degenerative Gelenkerkrankungen, Verletzung der Knochen, Muskeln oder Sehnen,Amputationen, Lähmungen von Nerven
um Handlungskompetenz und Selbständigkeit zu fördern!
Inhalt/Ziele:
- Wiederherstellung von Beweglichkeit
- Training von Alltagsaktivitäten
- Gelenkschutzmaßnahmen
- Prothesentraining, Stumpfabhärtung, Narbenbehandlung
- Erlernen von Kompensationsstrategien
- Hilfsmittel- und Umfeldberatung
- Gemeinsames benennen der Ziele, Transparenz durch Arztberichte und Austausch mit
anderen Berufsgruppen sind selbstverständlich.
Besondere Kenntnisse: Handtherapie

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z |

P ...

Pädiatrie Ergotherapie für Kinder und Jugendliche ist sinnvoll bei:
- verzögerter Entwicklung
- Wahrnehmungsverarbeitungsstörungen
- Einschränkungen in Handlungskompetenz und Selbständigkeit
- Behinderungen
- Lernschwierigkeiten und -störungen
- Aufmerksamkeitsstörungen
- Verhaltensauffälligkeiten
Ziele der Therapie:
größtmögliche Handlungskompetenz und Selbständigkeit durch
- Verbesserung der Motorik und der Wahrnehmungsverarbeitung
- Entwicklungsförderung und Verbesserung kognitiver Fähigkeiten
- Verbesserung von Konzentration und Ausdauer
- Vermitteln sozio-emotionaler Kompetenzen
- Kompensation von Defiziten
- Integration in Familie und Umwelt
Wichtig ist die Beratung, die Gestaltung des Umfeldes und der
Austausch mit Eltern und anderen Personen, die das Kind betreuen.
Behandelt wird nach verschiedenen Konzepten und Therapieprogrammen.
Eine ausführliche Befunderhebung, Elterngespräche, Berichte an den Arzt und eine ständige Überprüfung der Therapieziele und –erfolge sind selbstverständlich und machen den Behandlungsverlauf transparent.
Die Persönlichkeit eines Kindes in seiner individuellen Situation zu sehen, liegt uns am Herzen.

Perfetti Kognitiv-therapeutische Übungen nach Prof. Carlo Perfetti
Dieses Konzept wurde zur Rehabilitation von neurologischen und orthopädischen Erkrankungen entwickelt.
Die Grundlage ist die Annahme, dass der Mensch als komplexes System betrachtet wird. Das bedeutet, dass menschliche Fähigkeiten wie Bewegung, Wahrnehmung und kognitive Leistungen nicht isoliert voneinander betrachtet werden dürfen. Diese funktionelle Einheit kann nur im gegenseitigen Austausch Erkenntnisprozesse hervorbringen.
Für die Therapie bedeutet dies, dass neben den sensomotorischen Leistungen auch kognitive Prozesse wie Aufmerksamkeit, Raumwahrnehmung, Gedächtnis sowie die Motivation der Patienten eine wichtige Rolle spielen.
Ziel: Wiedererlernen von Bewegungen die anpassungsfähig und veränderbar sind.
Dies wird über die Verarbeitung sensibler Reize erlernt, denn durch diese erhält das Gehirn wesentliche Informationen von Körper und Umwelt.
Die Übungen werden mit Hilfe von Aufgaben mit geführten, assistiven und aktiven Bewegungen ausgeführt.
Klar strukturierte Übungen sollen das Entstehen von pathologischen Elementen ("Spastik", Fehlhaltungen, unphysiologische Bewegungen) vermeiden, Strategien zu deren Kontrolle einüben und Bewegungspotential ausbauen.

Prävention vorbeugende Maßnahmen die geeignet sind, den Eintritt einer Erkrankung zu verhindern oder zu verzögern oder die Krankheitsfolgen abzuschwächen.
Man unterscheidet zwischen:
Primärprävention (Maßnahmen des Risikoschutzes bei Gesunden)
Sekundärprävention (Vorsorgemaßnahmen um Krankheiten frühzeitig diagnostizieren und Patienten behandeln zu können)
Tertiärprävention (Maßnahmen um nach Krankheiten Rückfälle und Folgeschäden zu verhindern oder abzumildern).
In diesen Bereichen sind wir Ergotherapeuten tätig. Dies kommt einerseits in den Behandlungen zum Tragen, aber auch durch Kursangebote der Primärprävention nach §20 SGB V wie z.B. dem Entspannungstraining nach Jacobsen .
Es gibt auch die Möglichkeit Kurse für Selbstzahler, Institutionen oder Unternehmen anzubieten.

Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen Kursangebot Prävention nach §20 Abs. 4 Nr.1 SGB V
Der Kurs wendet sich an alle, die lernen wollen, sich körperlich und geistig zu entspannen. Die Muskelentspannung nach Jacobsen wird schrittweise eingeübt. Anspannen und Locker lassen verschiedener Muskelgruppen führen zu einem Wechsel durch den man Entspannung intensiv wahrnehmen kann
Die 10 Kurstermine wollen Sie in die Methode einführen und Ihnen helfen die Durchführung zu erlernen. Danach besteht die Möglichkeit an regelmäßigen Terminen zur Entspannung in der Kleingruppe teilzunehmen oder die Methode zu Hause weiterzuführen.
Der Kurs beinhaltet insgesamt:
• 10 Kurseinheiten á 60 min.
• Kursgebühr: 110,- Euro
• max. 6-7 Teilnehmer
Ihre gesetzliche Krankenkasse bezuschusst den Kurs mit 75%.

Psychisch-funktionelle Behandlung Eine psychisch-funktionelle Behandlung dient der gezielten Therapie krankheitsbedingter Störungen der psychosozialen und sozioemotionalen Funktionen und den daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen.
Sie umfasst insbesondere Maßnahmen zum/zur
- Verbesserung und Stabilisierung der psychischen Grundleistungsfunktionen wie Antrieb,
Motivation, Belastbarkeit, Ausdauer, Flexibilität und Selbständigkeit in der
Tagesstrukturierung
- Verbesserung eingeschränkter körperlicher Funktionen wie Grob- und Feinmotorik,
Koordination und Körperwahrnehmung
- Verbesserung der Körperwahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung
- Verbesserung der Realitätsbezogenheit, der Selbst- und Fremdwahrnehmung
- Verbesserung des situationsgerechten Verhaltens, auch der sozioemotionalen
Kompetenz und Interaktionsfähigkeit
- Verbesserung der kognitiven Funktionen
- Verbesserung der psychischen Stabilisierung und des Selbstvertrauens
- Verbesserung der eigenständigen Lebensführung und der Grundarbeitsfähigkeiten.

Die psychisch-funktionelle Behandlung kann als Einzel- oder Gruppenbehandlung verordnet werden.
(Quelle: Heilmittelkatalog)

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z |

R ...

Rehabiliation Rehabilitation bedeutet die Wiedereingliederung eines Erkrankten in das berufliche und gesellschaftliche Leben. Dabei geht es sowohl um körperliche als auch um geistige Aspekte.
Nach Definition der Weltgesundheitsorganisation /(WHO): Rehabilitation umfasst den koordinierten Einsatz medizinischer, sozialer, beruflicher, pädagogischer und technischer Maßnahmen sowie Einflussnahmen auf das physische und soziale Umfeld zur Funktionsverbesserung zum Erreichen einer größtmöglichen Eigenaktivität zur weitestgehenden Partizipation in allen Lebensbereichen, damit der Betroffene in seiner Lebensgestaltung so frei wie möglich wird.
In diesem Setting spielt die Ergotherapie eine wichtige Rolle, da sich unsere Zielsetzungen nach den Betätigungsbedarfen des jeweiligen Alltags richtet.
In unserer Praxis unterstützen wir die Rehabilitation im ambulanten Bereich, entweder direkt nach einem stationären Aufenthalt oder in Zusammenarbeit mit den Therapiebereichen der Physiotherapie und Logopädie und der behandelnden Ärzte.

Rezept
> Verordnung

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z |

S ...

Schlaganfall Ein Schlaganfall kann durch eine Minderdurchblutung oder durch eine Einblutung im Gehirn entstehen. Die Folgen können einseitige Lähmungen und Taubheitsgefühle sein. Außerdem Sprachverständnis- und Sprechstörungen, Sehstörungen, Schluckstörungen, Gleichgwichtsstörungen und Bewußtseins- und Wahrnehmungsstörungen. Es können Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen und Depressionen entstehen.
Gemeinsam mit Physiotherapeuten und Logopäden arbeiten wir als Ergotherapeuten an der Rehabilitation nach einem Schlaganfall mit. Dabei ist unser Ziel die Selbständigkeit und Teilhabe des Patienten in seiner jeweiligen Lebenssituation zu verbessern und zu erhalten. Wir nutzen dazu verschiedene Behandlungsmethoden, die wir individuell abstimmen.
> Angehörigengespräche
> Beratung
> Hilfsmittelberatung und -erprobung
> Hirnleistungstraining/Neuropsychologisch orientierte Behandlungen
> Mentastim-Therapie
> Motorisch-funktionelle Behandlung
> Neurologie
> Perfetti
> Sensomotorisch-perzeptive Behandlung
> Spiegeltherapie
> Stengel-Training

Screening Ein Screening soll zwischen Gesunden und wahrscheinlich Kranken unterscheiden. Es werden gezielt bestimmt Merkmale untersucht. Es erfordert im Bedarfsfall immer eine individuelle Nachuntersuchung.
> Diagnostik

Senioren Ergotherapie berücksichtigt die besondere Lebenssituation von Senioren und älterer Menschen. Besonders hier spielt die Lebensqualität, Selbständigkeit und Freizeitgestaltung eine wichtige Rolle.
Kommen zum Alterungsprozess noch Erkrankungen hinzu, finden Sie in der Ergotherapie einen kompetenten Ansprechpartner.
Beratung und Therapie sind möglich um
- Bewegung fördern oder zu erhalten
- Gedächtnis und Hirnleistung zu trainieren
- Selbständigkeit im Alltag zu erhalten oder zu erwerben
- das Umfeld anzupassen oder die geeigneten Hilfsmittel zu finden.
Dabei ist individuelle Situation und der Erhalt der größtmöglichen Selbständigkeit eines Menschen in seinem Umfeld von zentraler Bedeutung.
Prävention und Gesundheitsförderung:
Besondere Angebot wie Gedächtnistraining, Beratungsangebote u.a. sollen helfen ihre Gesundheit so lange als möglich zu erhalten.
Fragen Sie nach meinen Angeboten und Kursen.

Sensomotorisch-perzeptive Behandlung Eine sensomotorisch-perzeptive Behandlung dient der gezielten Therapie krankheitsbedingter Störungen der sensomotorischen und perzeptiven Funktionen mit den daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen.
Sie umfasst insbesondere Maßnahmen zum/zur
- Desensibilisierung und Sensibilisierung einzelner Sinnesfunktionen
- Koordination, Umsetzung und Integration von Sinneswahrnehmungen
- Verbesserung der Körperwahrnehmung
- Hemmung und Abbau pathologischer Haltungs- und Bewegungsmuster und Bahnung
normaler Bewegungen
- Stabilisierung sensomotorischer und perzeptiver Funktionen mit Verbesserung der
Gleichgewichtsfunktion
- Kompensation eingeschränkter praktischer Möglichkeiten durch Verbesserung der
kognitiven Funktionen, Erlernen von Ersatzfunktionen
- Entwicklung und Verbesserung im situationsgerechten Verhalten und der
zwischenmenschlichen Beziehungen
- Erlangen der Grundarbeitsfähigkeiten
- Verbesserung der Mund- und Essmotorik
- Verbesserung der eigenständigen Lebensführung, auch unter Einbeziehung
technischer Hilfen.

Die Behandlung kann als Einzel- oder Gruppenbehandlung verordnet werden.
(Quelle: Heilmittelkatalog)

Smarte Ziele In der Ergotherapie formulieren wir i.d.R. gemeinsam mit dem Klient betätigungsorientierte, smarte Ziele. Die Ziele sollten spezifisch, messbar, angemessen/attraktiv, realistisch und terminiert formuliert sein. So sind die Ziele überprüfbar, zu jeder Zeit anpassbar und für alle Beteiligten transparent.

Soziale Kompetenz Fähigkeit die den zwischenmenschlichen Umgang in Beruf und Alltag fördert.
Es geht um Kommunikation und Interaktion, um Realitätskontrolle zu übernehmen und effektiv zu handeln.
Dazu gehören:
- Empathie
- Konfliktkompetenz
- intra- und interkulturelle Kompetenz
- Teamfähigkeit
- Menschenkenntnis
- nonverbale Sensibiltät
- Motivierungsvermögen
Auch diese können Inhalte der Behandlung im Bereich der Ergotherapie sein.
Soziales-Kompetenztraining gibt es speziell auch für Kinder und Jugendliche.

Spiegeltherapie
Anwendung bei:
- Halbseitenlähmungen
- Amputationen
- CRPS (Morbus Sudeck)
- Schmerzsyndromen
- nach chirurgischen Eingriffen
Vorgehen:
Ein Spiegel wird in der Körpermitte platziert, das betroffene Körperteil (Bein oder Arm) wird hinter dem Spiegel gelagert. Das nicht betroffene Körperteil wird im Spiegel in Ruhe und bei Bewegungen oder bei Stimulation beobachtet . Dabei entsteht über das Spiegelbild die Illusion, das verdeckte Körperteil in den gleichen Bewegungen und mit den selben Stimulationsreizen wahrzunehmen. Diese Illusion aktiviert bestimmte Hirnareale die positiven Einfluss auf die Rehabilitation nehmen.
Ziele:
- Unterstützung der Bewegungsanbahnung
- Reduktion von Schmerzen und Phantomschmerzen
- Behandlung von Missempfindungen
> nach Anleitung ist ein Training zu Hause möglich
Weitere Informationen und aktuelle Studien können Sie bei uns oder über www.spiegeltherapie.de erhalten.

Stengel-Training Das kognitive Training nach Dr.med. Stengel ist ein gesundheitsorientiertes, sozial-kommunikatives Training, dass folgende Bereiche trainiert:
Gedächtnis, Aufmerksamkeit und Konzentration, Sprache, Denken, Wahrnehmung und der Informationsverarbeitung.
Dieses Training kann mit Erwachsenen, Senioren und Kindern durchgeführt werden und ist ein evaluiertes Verfahren. Es wird in Einzeltherapie im Rahmen der Ergotherapie (Hirnleistungstraining) und in der Gruppentherapie angeboten oder als Selbstzahler-gruppen.
Die Werke von Dr. med. Franziska Stengel wurden an der Universität Heidelberg 1994 wissenschaftlich evaluiert (Michelfelder, 1994). Die Fortführung der Methode erfolgt in der Akademie für kognitives Training unter der Leitung von Frau Dr. Ladner-Merz in Stuttgart.

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z |

T ...

TEA-CH (Test of Everyday Attention for Children) Beim TEA-Ch handelt es sich um ein mehrdimensionales Testverfahren zur Erfassung der Aufmerksamkeit bei Kindern im Alter zwischen 6 und 16 Jahren.
Die 9 Untertests können der selektive/fokussierte Aufmerksamkeit, Daueraufmerksamkeit und Aufmerksamkeitskontrolle zugeordnet werde.

Tests
> Diagnostik

Therapie Grundlage hierfür sind Verordnung und Diagnose des Arztes/der Ärztin. Zusätzlich ist das Gespräch mit den Patienten und Angehörigen der Einstieg für die ergotherapeutische Befunderhebung. Es gilt, die Ressourcen und Schwierigkeiten des Patienten gleichermaßen festzustellen. Danach werden gemeinsam Ziele formuliert, die für Patient und Umfeld wichtig sind. Eine individuelle Therapie, die laufend an die Veränderungen angepasst wird folgt.

Thermische Anwendung Thermotherapie (Wärme-/Kältetherapie) nach § 24 ist zusätzlich zu einer motorisch-funktionellen oder sensomotorisch-perzeptiven Behandlung als ergänzendes Heilmittel nach Vorgabe des Heilmittelkataloges dann verordnungsfähig, wenn sie einer notwendigen Schmerzreduzierung bzw. Muskeltonusregulation dient.
(Quelle: Heilmittelkatalog)

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z |

V ...

Verfahren
> Behandlung

Verhaltenstraining Es wird in der ergotherapeutischen Behandlung dazu eingesetzt positive Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen zu unterstützen und zu trainieren. Insbesondere geht es um das Verbessern und Automatisieren von Lernen und Konzentration. Dabei helfen Aufmerksamkeits/Konzentrations- und Lerntrainings wie z.B.
> Alert-Programm
> Attentioner-Training
> Intra Act Plus-Konzept
> Lauth und Schlottke
> Marburger Konzentrationstraining

Verordnung Empfehlungen für eine ergotherapeutische Behandlung kommen entweder direkt vom behandelnden Hausarzt oder Facharzt oder aus dem Umfeld, wie z.B. von Pflegeheimen, Schulen, Kindergärten, Kollegen der Physiotherapie oder der Logopädie usw..
Eine Verordnung ausstellen kann nur der behandelnde Arzt. Zum Teil erhalten Patienten im Zuge des Entlassmanagments auch direkt Verordnungen von der Klinik, in der sie stationär behandelt wurden.
Eine ergotherapeutische Behandlung von Erkrankungen ist nur zulässig bei Vorliegen einer ärztlichen Verordnung/Rezept. Das gilt für gesetzlich und privat versicherte Personen.
Präventionsangebote sind auch ohne ärztliche Verordnung unter bestimmten Voraussetzungen zulässig. Gerne beantworten wir Ihre Fragen dazu.

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z |

Z ...

Ziele Zu Beginn und im Verlauf der Behandlung ist, neben Anamneseerhebung und Befundaufnahme, die Zielformulierung sehr wichtig. Ziele geben einen klaren Rahmen für die Zusammenarbeit.
Für die Erreichbarkeit von Zielen ist es häufig notwendig das Umfeld, Angehörige und andere Berufsgruppen miteinzubeziehen und deren Ressourcen zu nutzen.
Ziele können deshalb auch außerhalb des ergotherapeutischen Settings liegen und mit Unterstützung der Therapie und des Umfeldes erreicht werden.
Auf dem Weg zum Ziel kann der aktuelle Status immer wieder mit Hilfe von Screening- und Testverfahren für einzelne Funktionen überprüft werden. Die Betätigung, die im Fokus steht, wird analysiert und meist in Teilschritte gegliedert. Damit wird es notwendig Teil- oder Feinziele zu formulieren.
> Ergotherapie
> Smarte Ziele

Zu guter Letzt freuen wir uns, wenn diese Informationen ihr Interesse geweckt haben.
Gerne stehen wir für Fragen zur Verfügung und ergänzen weitere Inhalte!

Zusammenarbeit Im Sinne unserer Patienten ist uns die Zusammenarbeit mit ihrem Umfeld und anderen beteiligten Berufsgruppen sehr wichtig um die ergotherapeutische Behandlung effizienter und erfolgreicher zu gestalten. Dazu ist das Unterzeichnen einer Schweigepflichtsentbindung und das Einverständnis der jeweiligen Person notwendig.
> Ziele

Zuzahlung Für die Behandlung, die aufgrund einer Verordnung des Arztes ausgeführt und von der gesetzlichen Krankenversicherung bezahlt wird, müssen Personen, die älter als 18 Jahre sind eine Zuzahlung leisten. Diese ist Teil der Behandlungsvergütung und wird uns bei der Abrechnung vom Gesamtbetrag anteilig abgezogen.
Die Zuzahlung setzt sich aus 10% des Gesamtwertes der Verordnung und 10 Euro Zuzahlungsgebühr zusammen.
Erwachsene Personen müssen bis zu 2% ihres Bruttoeinkommen an Zuzahlungen (Heilmittel, Medikamente u.a.) leisten. Chronisch kranke Personen bis zu 1%.
Ist diese Obergrenze erreicht, kann mit Einreichung der Originalbelege bei der Krankenkasse eine Zuzahlungsbefreiung beantragt werden.
Kann die Person eine Zuzahlungsbefreiung vorlegen, wird keine Zuzahlung berechnet und die Krankenkasse übernimmt die Gesamtsumme für die jeweilige Verordnung.